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Stadtgeschichte


5./6. Jht. n.Chr.

Alemannen gründen mehrere Siedlungen auf Reutlinger Gemarkung.


Um 1030

Graf Egino lässt auf der Achalm eine Burg errichten.


Um 1180

Stauferkaiser Friedrich I. Barbarossa verleiht den Reutlingern das Recht, auf ihrem Stadtgebiet einen Markt abzuhalten.


1089 / 90

Reutlingen wird im sogenannten Bempflinger Vertrag erstmals urkundlich unter dem Namen "Rutelingin" erwähnt.


Um 1210

Kaiser Otto IV. Verleiht Reutlingen die ersten städtischen Rechte.


Um 1220 - 1240

Verleihung der Stadtrechte durch Kaiser Friedrich II. Das Stadtgebiet wird mit Mauern, Gräben und Türmen befestigt.


1247

Die Anhänger des im Februar 1247 verstorbenen Landgrafen Heinrich von Thüringen, Gegenkönig von Konrad IV., belagern die Stadt. Die Reutlinger geloben den Bau einer Kirche, wenn die Feinde wieder abziehen würden. Tatsächlich wehren sie die Belagerung erfolgreich ab. Ein Sturmbock, den die Besatzer zurückgelassen haben, wird in die Stadt geholt. Er soll das Maß für den Bau der Marienkirche abgegeben haben.


1247 - 1343

Bau der Marienkirche.


1262

Herzog Konradin von Schwaben, der letzte Hohenstaufer, verpfändet die an die Achalm geknüpften Rechte und Einkünfte an die Grafschaft Württemberg. Diese stellt von da an eine ständige Bedrohung für Reutlingen dar.


1343

Erste Stadtverfassung auf demokratisch-zünftischer Grundlage. Der Rat der Stadt besteht aus zwölft Richtern und den jährlich neu gewählten acht Zunftmeistern.


1376

Zur Verteidigung ihrer Freiheit schließen sich 14 schwäbische Städte darunter auch Reutlingen zum Schwäbischen Städtebund zusammen.


1377

Die Reutlinger schlagen das Heer von Graf Ulrich von Württemberg vernichtend  der Graf selbst entkommt mit Müh und Not und flüchtet sich auf die Achalm.


1388

In der Schlacht bei Döffingen erleidet der Schwäbische Städtebund eine schwere Niederlage. Auch Reutlingen muss danach die Württembergische Vorherrschaft anerkennen.


1530

In der Reformationszeit tritt Reutlingen durch die Unterzeichnung der Augsburgischen Konfession an der Seite von Nürnberg weithin sichtbar hervor. Ab 1520 Verkündigung der lutherischen Lehre durch den Prediger Matthäus Alber.


1726

Ein verheerender Brand zerstört in drei Tagen vier Fünftel der Stadt. 1200 Familien werden obdachlos.


1789

Friedrich List wird in Reutlingen geboren. Er war Nationalökonom sowie ein Vorkämpfer für die Zolleinheit und das Eisenbahnsystem (gestorben 1846).


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Stadtgeschichte ab 1802/03


Stadtgeschichte von 1802/03 bis Gegenwart


Der Bempflinger Vertrag
Stadtbrand 1726
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